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Angst vor der Schule?

Du hast Angst vor der Schule? Dann ist es am besten, du suchst dir einen Menschen, dem du vertraust. Das kann deine beste Freundin sein oder dein Banknachbar, die Lehrerin oder auch deine Mama oder dein Papa.

Gemeinsam eine Lösung finden

Sprich mit ihm oder ihr über deine Ängste. Gemeinsam überlegt ihr dann, was du tun kannst. Es gibt immer einen Weg, der dir hilft. Oft findet die Lehrerin oder die Mama eine Lösung.

Deine Angst ist so groß, dass auch die Freundin, die Mama oder die Lehrerin nicht helfen können?  „Wenn es so schlimm ist, dann hast du eigentlich gar keine Angst vor der Schule“, meint Dr. Viktor Herlitz, der in der Klinik für Kinderpsychiatrie arbeitet. Dort trifft er viele Kinder, die Angst vor der Schule haben.

Der Arzt kennt viele Gründe für die Schulangst. Viele Kinder sind in der Schule überfordert und trauen sich nichts mehr zu. Sie denken: "Ich kann das einfach nicht. Ich bin dumm."

Andere haben Angst, dass ihre Mutter nicht mehr da ist, wenn sie nach Hause zurückkommen. Oder dass der Papa weg ist. Ein Kind kann diese Angst haben, wenn die Eltern sich haben scheiden lassen oder wenn jemand in der Familie gestorben oder schwer krank ist. Das Kind hat dann ganz viel Angst, noch einen Menschen zu verlieren.

Wenn nichts hilft, dann Hilfe holen

„Wenn die Angst so groß ist, dann kann das Kind mit seinen Eltern zu uns zur Beratung kommen“, erklärt der Doktor. Dafür gibt es eine Therapeutische Ambulanz im Klinikum Nord.

Dort sucht der Arzt zusammen mit dir und deinen Eltern nach einer guten Lösung. Mit dieser Hilfe geht es oft viel leichter. Wichtig dabei ist, dass du dich daheim wieder geborgen fühlst. Dann kannst du meistens auch wieder in die Schule gehen.

Manchmal dauert es aber ein bisschen. Für Kinder, die ganz große Angst haben, gibt es auch eine Tagesklinik mit einer eigenen Schule. Die Kinder kommen tagsüber hierher, abends und an den Wochenenden sind sie wieder zuhause.

Therapeutische Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Tel. 3 98 – 28 00