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Zu früh in die Welt gekommen:

Komm mit in die Intensivstation für Neu- und Frühgeborene!

Manche Kinder haben es eilig, auf die Welt zu kommen. Sie verlassen den Bauch der Mutter viel zu früh, deshalb heißen sie Frühchen oder Frühgeborenes. Normalerweise kommt ein Kind nach neun Monaten im Mutterleib auf die Welt, doch manche erblicken das Licht der Welt schon nach 32 und gar schon nach 26 Wochen.

Frühchen sind noch nicht fertig

Bei ihrer Geburt wiegen die Frühchen manchmal nur 400 bis 500 Gramm. Es sind noch nicht alle Organe ausgereift. Die Babys sind also noch nicht richtig fertig, wenn sie den Bauch der Mutter verlassen. Ihre Lungen sind unreif, die Körpertemperatur kann von den Winzlingen noch nicht gehalten werden und sie müssen über Schläuche, in der Fachsprache der Ärzte Sonden genannt, ernährt werden. 

 

 

Leben im Brutkasten

Deshalb kommen die Babys gleich nach ihrer Geburt in den Brutkasten. Dort ist es schön warm. Mit Hilfe von Schläuchen werden sie beatmet und ernährt. Bildschirme, die Monitore, wachen in jeder Sekunde darüber, dass es dem Frühchen gut geht. Bei den kleinsten Abeweichungen, z.B. im Sauerstoffgehalt des Blutes, schlagen die Monitore Alarm. Viele Kinder müssen kurz nach ihrer Geburt operiert werden.

 

 

Besuch ist sehr wichtig

Früher gab es keinen Brutkasten. Die Frühchen wurden damals mit einer Wärmflasche in einem Bettchen gewärmt. Viele sind gestorben. Heute sind fast alle Frühchen später so gesund wie andere Kinder. Allerdings müssen sie mehrere Monate im Brutkasten bleiben. Es ist gut, wenn sie dort von ihren Eltern und ihren Geschwistern besucht werden. Dabei darf man das Frühchen ruhig in den Arm nehmen.