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Erste Hilfe ist leichter als man denkt!

Leben retten? Kinderleicht!

Unser Herz ist der Mittelpunkt unseres Körpers. Es pumpt das Blut durch unsere Adern und versorgt die Muskeln und das Gehirn mit neuer Energie. Ohne das Herz können wir nicht leben. Darum ist es sehr gefährlich, wenn mit dieser Pumpe etwas nicht stimmt.

 

Manchmal kann das vor allem älteren Menschen passieren: Das Herz hört auf zu schlagen. Dann brauchen diese Menschen schnell Hilfe. Das Warten auf einen Arzt dauert oft zu lange. Darum müssen Leute in der Nähe helfen. Das nennt man auch Erste Hilfe.

 

Dabei muss man zuerst prüfen, ob der Mensch noch atmet. Das geht leicht: Einfach mit dem Ohr an seine Nase. Hört man kein Atmen, braucht der Mensch Erste Hilfe.

 

Vorher muss man aber den Notruf rufen. Die Nummer kennt ihr alle: 112!

 

Für die Erste Hilfe drückt man mit viel Kraft auf seine Brust. Das muss man ganz oft machen: 100 Mal in der Minute. Ganz schön anstrengend! Mit dem Drücken wird das Blut weiter durch den Körper gepumpt.

Diese drei Sachen kann man sich ganz leicht merken: Prüfen – Rufen – Drücken.


Das Drücken ist ganz einfach. Das können schon Kinder. Doktor Christian Engelen besucht Schulen, um das den Schülern zu zeigen. Dafür bringt er Puppen mit, an denen man das Drücken ausprobieren kann. Dazu bekommt jeder Schüler noch ein cooles T-Shirt geschenkt.

 

Doktor Engelen hat ein Ziel: Jedes Kind soll die Erste Hilfe lernen. Wenn viele Menschen die Erste Hilfe können, werden mehr Leben gerettet!

Insulin spritzen bei Diabetes - Übung macht den Meister

Fotos vom kli-ki-Tag "Das Wunder der Verdauung" am 29.10. 2018

Es war ein spannender Nachmittag für 38 Kinder. Bei einer Mini-Vorlesung und vier Mitmachaktionen waren sie dem Wunder der Verdauung auf der Spur. Was alles los war, siehst Du auf den Fotos. Viel Spaß!

 

Hier der Link zur Fotogalerie.

 

Viel Spaß! Der nächste kli-ki-Tag findet in den Osterferien, das Thema geben wir im Januar bekannt.

Die Anmeldefrist läuft vom 11. bis 15. März.

Schösselloch-OP - wie geht das?

Die Fotos vom Türöffner-Tag der Maus sind da!

 

70 Kinder und Eltern erlebten eine spannende Stunde im Klinikum Nürnberg. Sie durften einen Blick in einen echten Operationssaal werfen.

Was es dabei zu erleben gab, sehr ihr hier.

 

 

 

Film ab auf Youtube!

Du willst wissen, was in der Kinderklinik passiert? Livia und Moritz erklären dir alles in diesem Video.

Das Video über die Kinderklinik des Klinikums Nürnberg wurde zum YouTube-Hit. Über eine Million Mal wurde das Video schon geklickt.

Die beiden Hauptdarsteller des Videos, Livia und Moritz, treffen sich als Patienten in Kinderklinik. Livia, die schon länger in der Kinderklinik ist, erklärt Moritz, der gerade erst angekommen ist, was es in der Kinderklinik alles gibt.

Aber bevor ich das jetzt lange erkläre, schau Dir doch den Film an. Hier geht's zum Film!

 

 

Dr. Sabine Bodendorf erklärt das Röntgen

Video: Kinderradiologin erklärt das Röntgen

In den Körper hineinsehen und Krankheiten entdecken – dies wurde mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 durch Wilhelm Conrad Röntgen möglich. Heute ist das Röntgen aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Die Durchleuchtung des Menschen mit Röntgenstrahlen hilft den Ärzten, Krankheiten zu erkennen.

Wie das Röntgen funktioniert und wie man kleine und große Kinder richtig untersucht, erklärt Dr. Sabine Bodendorf in diesem Video. Sie ist Kinderradiologin im Institut für Radiologie des Klinikums Nürnberg und röntgt täglich Kinder - vom Baby bis zum Jugendlichen.

Gedreht haben das Video Corinna Amm und ihre Freundin Conny Hessenauer. Die beiden studieren Journalismus an der Hochschule Ansbach. Für Ihre Abschlussarbeit haben sie den Youtube-Kanal „medifant“ gegründet. Dort findest Du noch andere Videos zum Thema Medizin und Gesundheit.

Hier geht´s zum Video

Video: Narkosearzt erklärt die Narkose

Hauke Vogler erklärt die Narkose

Hauke Vogler ist Kinderanästhesist im Klinikum Nürnberg. Er gibt Kindern die Narkose und passt während der Operation auf sie auf. Wie eine Narkose funktioniert, und warum du keine Angst davor haben musst, erklärt er in diesem Video.

Gedreht haben das Video Corinna Amm und ihre Freundin Conny Hessenauer. Die beiden studieren Journalismus an der Hochschule Ansbach. Für Ihre Abschlussarbeit haben sie den Youtube-Kanal „medifant“ gegründet. „Wir wollen Kindern Medizin ganz einfach erklären“, sagt Corinna. Vor dem Dreh hat sie ein Praktikum im Klinikum Nürnberg gemacht und dabei einen Blick hinter die Kulissen dieses großen Krankenhauses werfen können.

Zum Lesen: Ein Interview von Corinna mit Hauke Vogler findest Du hier.

 

 

Pupille lässt im Krankenzimmer kleine Wunder geschehen!
Pupille lässt im Krankenzimmer kleine Wunder geschehen!

„Lachen wärmt die Seele!“

Im Interview: Dany Tollemer, Künstlername: Pupille

Dany Tollemer arbeitet seit 2013 beim Clown-Projekt e.V. Sie ist eine der neuesten Clowns im Verein. Als Pupille lässt sie kleine Wunder geschehen.

Was sind die schönsten Momente Ihrer Arbeit?

Pupille: Wenn im Krankenzimmer kleine Wunder zwischen allen Beteiligten entstehen. Plötzlich vergisst man, dass man im Krankenhaus ist! Man rutscht in eine außergewöhnliche Spielsituation, die das Kind und seine Familie für eine kurze Zeit von der Krankheit ablenkt. Ein schöner Moment ist auch, wenn der Clown  mit seinem Spiel ausländische Familien erreicht und die Sprachbarriere überwindet.

Was heitert alle Kinder auf?

Pupille: Kinder lieben Zauberei. Selbst wenn ein Clown nicht zaubern kann: Sie lieben es, wenn der Clown probiert und scheitert. Es macht viel Spaß zuzusehen, wie es dem Clown nicht gelingt einen Luftballon aufzupusten oder wenn er nicht versteht, was sein Partner will.

Was bringt Sie zum Lachen?

Pupille: Ein lustiger Text, eine fröhliche Musik, ein Film, ein Freund. Alles was mir zeigt, dass ich nicht allein bin!

Macht Lachen wirklich gesund?

Pupille: Lachen hilft gesund zu bleiben und wieder gesund zu werden. Davon bin ich überzeugt! Weinen tut natürlich auch mal gut, um schwere Gedanken oder Schmerz loszulassen. Aber das sollte nicht allzu lange dauern. Denn Lachen wärmt die Seele!

Mehr zu den Clowns und dem Alltag in der Kinderklinik

 

Als Pišta bringt Klinik-Clown Stefan kranke Kinder zum Lachen.
Als Pišta bringt Klinik-Clown Stefan kranke Kinder zum Lachen.

„Für mich ist es eine Berufung.“

Im Interview: Stefan Ferenc, Künstlername: Pišta

Stefan Ferenc arbeitet seit 2004 in Nürnberg für das Clownprojekt e.V. Sobald er in sein Kostüm schlüpft, ist er Pišta, der Klinik-Clown.

Wieso arbeiten Sie als Clown?

Pišta: Schwierige Frage … Vielleicht hört sich das übertrieben an, aber für mich persönlich ist es eine Berufung.

Gibt es etwas Bestimmtes, das alle Kinder aufheitert?

Pišta: Ja. Wenn ich mit Liebe und Freude die kranken Kinder oder auch Erwachsene bespaße.

 
Macht Lachen wirklich gesund?

Pišta: Ja! Aber ohne Garantie. Mir gefällt ein Zitat aus dem Film Patch Adams: „Wenn man eine Krankheit behandelt, gewinnt oder verliert man. Aber wenn man einen Menschen behandelt, gewinnt man immer. Ganz gleich, wie die Diagnose ausfällt“.

 

Was sind die schönsten Momente Ihrer Arbeit?

Pišta: Wenn ich die strahlenden Augen von Kindern sehe und wenn das ehrliche Lachen durch die Krankenzimmer donnert.

 

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